Cordon Bleu – in der Übersetzung aus dem Französischen heißt das "Blaues Band“.
Ein reichlich komischer Name für ein Essen, oder?
Warum das Schnitzel, sei es nun ein Kalbsschnitzel, Schweineschnitzel oder Geflügelbrust-Schnitzel, ausgerechnet "Blaues Band“ genannt wird, diese Frage kann Wikipedia beantworten.
Zutaten für 10 Cordon Bleu
10 Schnitzel a ca. 160-180 g. ca. 2 cm dick
10 Scheiben gekochter Schinken (auf das Cordon Bleu – Maß zugeschnitten)
20 kleine Scheiben Käse (Emmentaler und/oder Gouda und/oder Raclettekäse)
1 Teller mit 4 Eiern, Pfeffer und Salz
1 Teller mit Mehl
1 Teller mit Paniermehl
reichlich Rapskernöl zum Braten
Für unser Cordon Bleu haben wir Schweineschnitzel genommen. Wir haben unseren Schlachter gebeten, ca. 2 cm dicke magere Scheiben für uns zu machen.
Sie hatten auf einer Seite einen Fettrand, den wir bei der Bearbeitung so weggeschnitten haben, dass eine gerade Kante entstanden ist.
Und so geht es:
Das Schnitzel wird mit einem scharfen, spitzen Messer an einer Seite von außen nach innen zu einer Tasche aufgeschlitzt.
Das gelingt gut, wenn man es flach auf den Tisch legt und mit einer Hand festhält, während man mit der anderen Hand das Messer führt.
Jetzt wird die Füllung gemacht: eine auf Cordon Bleu – Größe zurechtgeschnittene Scheibe magerer Schinken wird oben und unten wie ein Sandwich mit Käsescheiben gleicher Größe versehen. Dieses "Sandwich“ stecken wir dann in die Cordon Bleu-Tasche hinein.
Jetzt bereiten wir drei Teller vor:
- einen Teller mit Mehl
- einen mit den verquirlten Eiern und
- einen mit Paniermehl, das mit Pfeffer und Salz gemischt ist.
Nun wird das Cordon Bleu nacheinander in Mehl gewälzt, dann in Ei und zum Schluß in Paniermehl.
Jetzt braten wir die Cordons Bleus in reichlich Rapskernöl. Hierbei darf man nicht zu viel Hitze anwenden, so ca. mittlere Hitze ist ok.
Jetzt werden die Cordons Bleus langsam braun gebraten. Dabei schmilzt der innen liegende Käse, und der typische Cordon Bleu-Look und Geschmack entsteht.
Zu den Cordons Bleus gab es bei uns ganze Möhren in Butter mit Frühlingszwiebeln gegart, Ofenkartoffeln und Blumenkohl.
Na dann mal Guten Appetit1
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Kommentar von Tina2. April 2009 um 15:05
Mmmmh, das sieht ja megalecker aus… Das probiere ich sofort aus! Ich kenne immer nur die fertigne Cordon bleus aus dem Tiefkühler- bestimmt nicht zu vergleichen. Ich werde berichten
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Kommentar von Karl3. April 2009 um 08:10
Also bei der Begriffserklärung ist ja wirklich für jeden etwas dabei. Es wird nur ein erlauchter Kreis wissen woher er wirklich kommt. Aber es kann einem auch egal sein bei so einem schmackhaftem essen.
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Kommentar von Olli7. April 2009 um 16:59
Da gibts wirklich interessante Geschichten wo der Name herkommen könnte. Ich esse ja gern Cordon Bleu mit Hähnchenschnitzel, besonders nachdem ich gelesen habe dass Geflügelfleisch gesünder als Schwein sein soll